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Vogtlandkreis aktuell

Die vogtländische Mundart



Als Nachwirkung der im 12. und 13. Jahrhundert erfolgten deutschen Besiedlung des ehemals slawischen Gebietes durch Siedlerzüge aus dem oberpfälzischen und oberfränkischen Raum hat sich bis heute im Vogtland eine oberdeutsche Mundart erhalten, die das Vogtland vom übrigen sächsischen Sprachraum unterscheidet. Dabei wird dem aufmerksamen Zuhörer leicht deutlich, dass das "Vogtländisch" nicht einheitlich klingt, sondern mehrere Varianten kennt. Am deutlichsten zeigt sich die Verbindung zu ehemaligen Siedlungszusammenhängen im Zipfel südlich der Linie Adorf - Markneukirchen, wo die Mundart dem Nordbayerischem zugeordnet werden muss. Charakteristisch sind hier das rollende Zungen-R sowie besondere Doppellaute wie oa (Kload = Kleid), ou (Brout = Brot), öi (Spöigel = Spiegel). Der südöstliche Klingenthaler Raum hingegen wird schon dem Westerzgebirge und seiner Mundart zugerechnet. Das übrige Vogtland teilen Mundartforscher in die Räume des Kern-, des Nord-, des Ost- und schließlich des Obervogtländischen mit dem Zentrum in Schöneck ein. In der Gegenwart dominiert eine mundartlich gefärbte Umgangssprache, und wer Verständigungsprobleme fürchtet, den klärt ein kleines Wortspiel auf, wo (kern-) vogtländisch gesprochen wird: "Wue de Hasen Hosen haaßen un de Hosen huesen haaßen!"

Horst Fröhlich

 



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